Nov 20 2008
Fritze Lacke, bestens für die Zukunft gerüstet
Fritze Lacke, die Traditionsmarke des Fachhandels,
ist mit neuen Partnerfirmen bestens für die Zukunft gerüstet.

Aufgrund der neuen Situation hatte uns Otto Santer eingeladen, den neuen Firmensitz von Fritze Lacke in Wien-Liesing zu besuchen.
Geschichte
Seit 132 Jahren gibt es Fritze Lacke. Der Gründer Otto Fritze, der in Polen geboren ist, begann 1876 eine Lackproduktion in Wien-Hetzendorf. Im Jahr 1908 bekam der Maler A. Karpellus den Auftrag, mehrere Plakatentwürfe für die Firma Fritze zu machen. Aus einem dieser Entwürfe wurde dann das überall bekannte kreisrunde Markenzeichen, der „Fritzebub“. 1964 wurde das Erzeugungsprogramm von O. Fritze merklich
Management mit Produktionsstilllegungerweitert. Mittlerweile war die vierte Generation mit Mag. Wolfgang Fritze und Uta Fritze im Unternehmen tätig. 1996 wurde ein Partner gesucht, und der oberösterreichische Lackproduzent Ludwig Christ Lacke mit der Eigentümerfamilie Helmut Wurm stieg mit einem 50-Prozent-Anteil ins Unternehmen ein. Im Jahr 1996 zogen sich die Eigentümerfamilie Fritze und damit die Erben der
Gründergenerationen zurück und übergaben ihre restlichen Anteile an Ludwig Christ Lacke. Eine Reorganisation unter einem neuen 1999 in Wien und Übersiedelung des Fertigwarenlagers nach Asten in Oberösterreich waren notwendige Schritte, um das Unternehmen zu retten. Es wurde nach wie vor die Zielgruppe der Farbengeschäfte beliefert, und das Fritze-Lacke-Kernsortiment wurde um Handelswaren und Produkte der Firma Christ Lacke erweitert. 2005 übernahm die Hagentaler Farbenwerk GmbH aus Traiskirchen mit Unterstützung des Managements von Fritze und Farbring die Marke Fritze, das Warenlager
und alle Mitarbeiter. Die Firma Hagentaler Farbenwerke hat sämtliche Gesellschaftsanteile an der Fritze Lacke Vertriebs GmbH per 1. 7. 2008 verkauft. Otto Santer, der nun bereits seit über zehn Jahren für die Geschicke von Fritze Lacke verantwortlich ist, wird in Zukunft mit Rembrandtin-Lacke und Christ Lacke zusammenarbeiten. Dadurch wird die Traditionsmarke Fritze Lacke das Produkt- Know-how zweier Top-Lackfabriken für ihre Produkte nützen.

Das Fritze-TeamV. l. n. r.: Johann Ney (Fachberater Wien, NÖ), Otto Santer (Geschäftsführer),
Gerhard Wagner (Verkaufsberater), Petra Leitner (Verkauf, Innendienst, Bestellannahme)
Standortwechsel

Die neue Zusammenarbeit machte es erforderlich, einen neuen Standort für Fritze Lacke zu finden. In der Perchtoldsdorfer Straße in Wien-Liesing wurde er gefunden: Als Verkaufsbüro, Gewerbeabhollager und
Beratungszentrum hat dieser Standort seit 1985 eine langjährige Tradition als Farbenzentrum.
Nun hat Fritze Lacke in kurzer Umbauzeit ein Abhollager für Gewerbekunden mit einem schnellen Mischservice für Lack-in-Lack- und OK-Color- Profimix-Farbtönungen eingerichtet.

Natürlich wurde im Zuge der Erneuerung auch ein Verkaufsbüro integriert, von dem aus Fritze Lacke österreichweit mit dem bewährten Team seine Kunden betreut. Eine weitere positive Veränderung wird die in Kürze stattfindende Übersiedlung des Fritze-Auslieferungslagers in Asten an einen größeren und moderneren Standort sein, von dem aus Fritze Lacke seine Kunden mit seinem umfassenden Sortiment dann besser und effizienter beliefern kann.
Maler und andere gewerbliche
Kunden finden ausreichend
Parkplätze vor
